Hallöchen,
wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt (und damit meine ich nicht nur die Deko und die Schokoweihnachtsmänner im Supermarkt, die seit Monaten darauf warten, gekauft zu werden), ist in 4 Wochen Weihnachten. Weihnachten, das Fest der Liebe und des Stresses. Die einen freuen sich darüber mit ihrer Familie zu feiern, andere können sich endlich mal wieder etwas gönnen und wieder andere möchten einfach nur weg von dem ganzen Weihnachtsstress. Da gibt es viele unterschiedliche Ansichten, aber eins haben fast alle Menschen gemeinsam (früher oder später): Sie kommen in Weihnachtsstimmung. Ich gehöre wohl zu der Sorte Menschen, die sich bereits im September die Weihnachtslieder der letzten Jahre anhört und lautstark mitgrölt. Die Umgebung erklärt einen dann entweder für komplett bescheuert oder grinst zurück und singt mit. Selbst über die Dekoration im Haus oder drumherum macht man sich schon Gedanken. Moralisch gesehen ist das jetzt, nach Totensonntag, auch möglich sein Haus mit übertrieben hellen Lichtern auszustatten, sodass die Flugzeuge denken, das wäre die Landebahn. Oder sein Haus von innen so zu renovieren, als wäre das Wohnzimmer einem Möbelhaus im Winter entsprungen. Jeder hat seinen Geschmack, den er jetzt zur Geltung bringen möchte, mehr oder weniger zur Freude der Familie und Freunde, die zu Besuch kommen. Was hat das Ganze jetzt mit Weihnachtsstimmung zutun? Nun ja, wer hätte schon lust alles weihnachtlich zu schmücken, wenn man doch eigentlich keine lust auf Weihnachten hat?
Die Weihnachtsstimmung ist ein immer wiederkehrendes Phänomen, welches die Menschen in einen tranceartigen Zustand versetzt, in welchem sie sich, unerklärlich, Weihnachtsmützen aufsetzen, Eierpunsch trinken und sich besoffen leicht angetrunken “Läst Kristmäs” in die gegenüberliegenden Gesichter pusten.
Abschließend kann ich noch sagen: Es wird euch alle treffen!
Tschöö!