Anti Facebook
4.02.2010
Hoi,
ihr wollt, dass ich mal wieder richtig blogge. Jetzt aber nicht beschweren wenns nur Mist ist ;P
Ich bin entschiedener Gegner von Facebook. Zumindest so lange, bis die ihre AGB wieder ändern. Aber ich habe keine Chance, dass keine E-Mail von Facebook in meinem Postfach landet. Warum? Weil ich eben einige kenne, die bei Facebook sind.
Die haben natürlich keine Ahnung und denken nicht an andere, wenn sie ihr Adressbuch bei Facebook hochladen. Sie überlesen auch dieses “Wenn du diese Funktion aktivierst, werden alle Kontakte von deinem Handy (Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer) an Facebook gesendet”. Da brauche ich mich auch nicht mehr wundern, wenn ich bei einer Facebook-Einladung eine Liste von weiteren empfohlenen Leuten finde, die ich gaaaanz zufällig kenne. Woher weiß das Facebook nur? Stimmt ja…einer von denen, die mich in ihrem Adressbuch haben, hat dieses hochgeladen – zusammen mit anderen Kontakten, die ich auch kenne. Gegen diese Funktion habe ich nichts, aber gegen das Weiterverwenden der Daten von Facebook um die noch-mehr-geld-Geld- und noch-mehr-Ruhmgeilheit zu befriedigen.
Scheiß Facebook. Ich habe keinen Bock darauf, dass Facebook auch nur ein Bit Daten von mir hat. Okay, wenn ich auf Facebook.com gehe bin ich natürlich selbst schuld. Aber dass ohne meine Einwilligung (bin ja nicht angemeldet und habe die AGB somit nicht akzeptiert) meine E-Mail Adresse und andere Kontaktdaten bei Facebook gespeichert werden kanns einfach nicht sein. Ein “tja selbst schuld wenn du Leute kennst, die deine Kontaktdaten hochladen” ist auch totaler Schrott.
Aber was soll man machen? Mehr als diese - für mich Spams – zu löschen wohl eher nicht.
Bis dann.



am 28. September 2011 um 14:14 Uhr
Es ist einfach nur traurig wie die Menscheit verdummt.
Wer bei FB ist kann sich doch gleich nackt die Innenstadt stellen, obwohl es wird eh niemand interessieren weil jeder schon mehr über denjenigen weiß als man da sieht.
Hoffentlich ist das nur eine modeerscheinung und wird bald wieder out…
am 30. September 2011 um 10:53 Uhr
Also ich finde, Facebook sollte man genau das geben, was sie wollen! Nämlich Daten, eine Menge Daten!
Man müsste zu einer Art Facebookfake-Contest aufrufen, wo sich jeder irgendwelche und zig Fake-Account anlegen und jeder klickt auf jeden “Gefällt mir*-Button, den er im Internet findet. Gebt ihnen so viele Daten wie möglich.
Stellt euch mal vor, das würden viele machen…
Facebook verkauft Daten? Ja und? Wie viel sind wohl Daten wert, von denen jeder weiß, dass sie fast nur Müll enthalten?
Schlagt Facebook mit ihren eigenen Waffen ^^ Gebt ihnen Daten, Daten, Daten, mit denen man sich letztendlich nur den A…. abwischen kann.
Guten Abend ^^
am 9. Oktober 2011 um 05:43 Uhr
Stimme den meisten zu.
Erstaunlich ist auch, wie viele “Freunde” so manche haben. Von denen gelten die wenigsten als enge Freunde. Der Rest ist sicherlich flüchtige Bekanntschaft.Mehr nicht. Kürzlich hat eine Studie belegt, dass FB Plattform für viele Selbstdarsteller und Narzissten sein soll. Da ist sicherlich was dran. Also viel Schauspielerei. Am Ende fällt der Vorhang und FB macht mit den Daten fettes Geld- ob mit oder ohne Einwilligung der Mitglieder.
Also: Wägt ab: Datenunsicherheit vs. Unabhängigkeit (nicht-Mitglied). Letzteres ist mir nun doch lieber, da ich so ein freier Bürger bleibe. Liberté!http://schnaberlack.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.png
am 11. Dezember 2011 um 20:30 Uhr
Sehr schön, dass es ein paar freidenkende Menschen gibt, die nicht dem Gruppenzwang und Selbstdarstellungstrieb folgen müssen.
Was mir Angst macht, ist allein schon die Tatsache, dass es eine für jeden Menschen zugängliche Datenbank gibt, auf der (in der Zukunft definitiv absehbar) fast jede Person angemeldet sein wird. Das ist doch fast wie eine Vision aus einem Buch, das die Zukunft prophezeit – und wir melden uns alle fleißig freiwillig an, geben Daten ein und freuen uns darüber, dass es vielleicht endlich jemanden gibt, der sich tatsächlich den Quark durchlesen könnte, den wir uns einbilden in uns selbst zu sehen. Daher würde ich doch – wie oben vorgeschlagen – vorziehen nackt durch die Stadt zu laufen. Da verschwimme ich wenigstens nicht im Einheitsbrei, sondern zeige mein wahres ich.